Der vom Bundesumweltministerium koordinierte StromsparCheck wird ausgebaut. Das Beratungs- und Unterstützungsprogramm für Haushalte mit geringen Einkommen soll künftig noch mehr Haushalten beim Energiesparen unterstützen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider zufolge soll das Programm ab dem kommenden Jahr deutlich ausgeweitet werden.

„Klimaschutz muss sozial gerecht sein. Gerade Menschen mit geringem Einkommen dürfen mit steigenden Energiekosten nicht allein gelassen werden. Der StromsparCheck zeigt seit Jahren, wie sozial ausgerichteter Klimaschutz funktioniert: Er hilft beim Energiesparen, senkt dauerhaft die Kosten und ermöglicht den Zugang zu effizienten Geräten, die sich viele sonst nicht leisten könnten.“
Die Bundesregierung wird die Förderung des Programms über den Klima- und Transformationsfonds fortführen. Noch im laufenden Jahr werden die Mittel um fünf Millionen Euro auf insgesamt 18 Millionen Euro aufgestockt. In den kommenden Jahren sind dann bis zu 65 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.
Ziel ist es, mit den zusätzlichen Mitteln noch mehr Haushalte mit niedrigem Einkommen vor Energiearmut zu schützen, die Energiewende stärker sozial abzusichern und gleichzeitig die jährlichen CO₂-Einsparungen zu steigern.
Seit mittlerweile 17 Jahren unterstützt der StromsparCheck Haushalte mit niedrigen Einkommen dabei, ihren Energieverbrauch zu senken und so Kosten zu sparen. Speziell geschulte Stromsparhelfer und -helferinnen beraten direkt vor Ort, geben alltagstaugliche Tipps und statten Haushalte mit energieeffizienten Lösungen aus.